Friedrich Geiler

Friedrich Geiler

"Ich bin Maler"

Jeder Künstler hat seine Handschrift, seine Sprache und seine Motive. Eine Mandoline, Blumen, blaue Pferde, schwebende Geiger, Menschen die Kopf stehen... Maler haben zudem Farben aller Art, Pinsel aller Größen. Sie können sich ausleben, wie man so schön sagt. Aber was hat ein Konstruktivist? Ihm stehen ja nur Kreise und Quadrate zur Verfügung. Ist seine Kunst limitierter, vielleicht sogar zu limitiert?

Wendet man sich Friedrich Geiler (Jahrgang 1946) aus Kehl zu, so wird man feststellen, dass er eine Fülle von Formen sein Eigen nennt. Seine Kreise sind nicht immer Flächen, manchmal sind es auch Reifen, die ein Nichts umschließen oder einen Raum formen. Manchmal sind diese Kreise auch geöffnet, oder durchbrochen - das liegt in der Interpretation des Betrachters. Seine Rechtecke sind nicht immer quadratisch, mal sind sie länger, mal sind sie breiter. Geiler arbeitet auch mit verschiedenen Farben, er schafft es mit feinstem Pinselstrich Nuancen vom Hellen ins Dunkel darzustellen. Wenn man ihn fragt, was er denn ist, dann sagt er ohne groß nachzudenken, dass er Maler ist. Seine Kontakte zu den Altmeistern des Konstruktivismus wie Max Bill und Richard Paul Lohse sowie zu dem Hamburger Galeristen Meißner verhalfen ihm beim Sprung in die internationale Kunstszene. So hat er seine Werke bislang weltweit bei über zweihundert Ausstellung und Messen präsentiert. Seiner Heimat Kehl blieb er aber treu.

Ausgewählte Werke

Plastiken

Farbwege

Originale

ohne Titel, 80 x 80 cm